Ehepaar Ecker
Ehepaar Ecker
Wie alles begann...

Der Grundstein für den späteren Erfolg des Unternehmens wurde bereits 1927 gelegt, als die Eheleute Otto und Liesel Ecker sich den Traum von der Selbständigkeit erfüllten und in Homburg/Saar eine kleine Backstube eröffneten!
Es war von Anfang an nicht einfach, gab es doch recht schnell harte Bewährungsproben wie Wirtschaftsverfall, Inflation und sogar einen Krieg zu bestehen.
Doch in Zeiten, in denen Flexibilität und Improvisation alles ist, wurden recht schnell nützliche Lebenserfahrungen gesammelt, für die man sonst ein halbes Leben benötigt hätte.
Der Laden blieb erhalten und als sich dann Verstärkung in Form von Nachwuchs ankündigte, beschloss »Vater« Ecker, dass es an der Zeit wäre, auch seine Firma zu vergrößern.

 

Feuerbachstraße
Brezelbacken in der Feuerbachstraße

1951 wurde ein neues Haus mit einer größeren Backstube gebaut. Noch wurden herkömmliche Backwaren, produziert, die Brezeln gab es bis dato als besonderes Schmankerl. 

1962 hat sich der Betrieb dann endgültig auf die Herstellung von Laugenbrezeln spezialisiert. Aufmerksamkeit erregte die Bäckerei durch ihre Präsenz in vielen Städten im südwestdeutschen Raum, so wurden ganz einfach vor Kaufhäusern Tische mit Körben aufgestellt, woraus die morgens frisch gebackenen Brezeln verkauft wurden. Auch war Brezel-Ecker zu Beginn der Fußballbundesliga auf dem "Betzenberg" mit ihren Brezeln dabei.

So musste manche Nachtschicht eingelegt werden. 

Geschwister Ecker
Nachwuchs...

Soviel Hingabe an das Bäckereihandwerk beeindruckte auch die Söhne, so dass sie in die Fußstapfen ihrer Eltern traten und 1973 die Firma übernahmen.

Schon damals war das Brezelbacken „die“ Spezialität des Hauses.

1989 wurden die ersten Versuche mit Brezelteiglingen unternommen. Verzweifelt wurde nach einer Lösung gesucht, die Brezeln irgendwie haltbar zu machen, so dass sie im Voraus produziert werden konnten.

Nach anfänglichen Problemen mit der Triebkraft der Hefe wurde dann dieses System immer mehr verbessert und weiterentwickelt.

Sein Vorteil liegt darin, dass die Teiglinge tiefgekühlt ausgeliefert werden können, um sie vor Ort für die Kunden immer frisch zu backen.

Verkaufsladen
Verkauf in der Feuerbachstraße
Kleiner Verkaufsladen

Der kleine Verkaufsladen im 1951 neu erbauten Wohn- und Geschäftshaus war der ganze Stolz der Chefin Liesel Ecker.

Das Sortiment war überschaubar. Mischbrot, Kornbrot, Roggenbrot, zwei Sorten Brötchen und Laugenbrezeln, wurden täglich frisch angeboten.

Die Backwaren von Ecker waren bei den Kunden sehr beliebt und fanden reißenden Absatz. Als späterer Namensgeber hatte die Laugenbrezel bereits ihre wichtige Stellung im Sortiment eingenommen, so dass 1973 aus der Bäckerei Otto Ecker die Brezel-Ecker GmbH entstand.

Werk Homburg
Brezel Ecker in Homburg aus der Vogelperspektive
Brezel-Ecker von oben

Nachdem 1989 das alte Wohn- und Geschäftshaus durch den Ausbau des Geschäfts mit tiefgekühlten Teiglingen zu klein wurde, baute Brezel-Ecker eine Produktionshalle mit Verwaltung in das Industriegebiet Vogelbacher Weg in Homburg. 

Auf dem Luftbild kann man den steten kontinuierlichen Ausbau von Brezel-Ecker gut erkennen.

Der erste Bau von rechts mit dem hochragenden Tiefkühlhaus, der 1990 entstand, musste im Jahre 2000 um eine weitere höher gebaute Produktionshalle mit Verwaltungstrakt erweitert werden.

Nachdem im Jahre 2008 die zweite Produktionsanlage fertiggestellt und eine dritte Produktionsanlage in Planung war, musste in 2010 ein großes Tiefkühllager erbaut  werden, um die zukünftigen Produktionskapazitäten überhaupt einlagern zu können. 

Um Brezel-Ecker für die Zukunft die notwendigen Platzverhältnisse zu schaffen, entstanden noch weitere Flächen für Kühl- und Trockenlager, Verwaltung und Technik. Dies alles findet Platz in dem roten Gebäude mit der anschließenden Halle.